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Was man für eine Bewerbung wissen muss!

Warum ein Filmpreis für internationale Zusammenarbeit?

Der Filmpreis der Robert Bosch Stiftung für internationale Zusammenarbeit ist ein Wettbewerbs- und einjähriges Trainingsprogramm für junge Nachwuchstalente aus der Arabischen Welt und Deutschland.

Der Aufruf für die Teilnahme und Bewerbung öffnet jedes Jahr im Mai und schließt Ende Juli. 

In maßgeschneiderten Werkstätten werden den nominierten deutsch-arabischen Teams erste Erfahrungen mit internationalen Koproduktionen vermittelt. Desweiteren wird die Projektentwicklung mit internationalen Experten intensiv unterstützt sowie der Austausch zwischen den Kulturen gefördert. 

Zusätzlich öffnet der Filmpreis der Robert Bosch Stiftung Türen zu internationalen Filmmärkten und Plattformen, welche die Filmemacher*innen nutzen können, um ihr Netzwerk in der Filmindustrie aufzubauen und zu erweitern. 

Für den Filmpreis können sich nur deutsch-arabische Teams bewerben. Die Bewerber*innen müssen aus einem Mitgliedsland der Arabischen Liga und aus Deutschland kommen und am Beginn ihrer filmischen Karriere stehen. Der Film soll sowohl in Deutschland als auch im Partnerland produziert werden. 

Die Filmemacher*innen können so eigene Arbeitsvorgänge, Methoden und Strukturen reflektieren. Kontakte mit anderen Filmschaffenden, die nicht aus dem bekannten Umfeld kommen, erweitern das eigene Blickfeld und helfen Fragestellungen und Lösungsansätze aus neuer Perspektive zu sehen.

Um sich als deutsch-arabisches Team zu finden, veranstaltet die Robert Bosch Stiftung im Frühjahr Projektbörsen in Deutschland und der Arabischen Welt. Hier können sich die Filmemacher*innen individuell bewerben. Für weitere Informationen bitte dem Menüpunkt links folgen. 

Präsentation Filmförderpreis

Bewerbungsformular

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Karin Schyle
Koordinatorin Filmförderpreis
Telefon/Mobil +49 176 60010787
Wer kann sich bewerben?

Eine Bewerbung für den Filmpreis ist nur als deutsch-arabisches Team möglich, die ein gemeinsames Filmprojekt realisieren möchten.

Zur Teilnahme zugelassen sind deutsche und arabische Filmemacher*innen, die am Anfang ihrer filmischen Karriere stehen, sowie Studenten*innen von Film- und Medienhochschulen, die sich am Ende ihres Studium befinden oder dieses gerade abgeschlossen haben. Arabische Filmemacher*innen müssen in einem der Mitgliedstaaten der Arabischen Liga leben.

Die Filmemacher*innen sollten mindestens einen Kurzfilm fertig gestellt haben. Folgende Fachrichtungen sollten vertreten sein:
 
  • Regie
  • Produktion
  • Koproduktion
  • Drehbuch

Das Verhältnis zwischen arabischen und deutschen Teammitgliedern sollte ausgeglichen sein. Dies gilt auch für weitere Positionen wie Kamera, Schnitt, Musik, etc.​ 

Kommunikationssprache ist Englisch. Bewerber*innen müssen in der Lage sein, sich in englischer Sprache zu verständigen. Die Einreichung der Bewerbung erfolgt auf Englisch!

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Karin Schyle
Koordinatorin Filmförderpreis
Telefon/Mobil +49 176 60010787
Was muss eingereicht werden?
 
  • Das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular über das Online-Bewerberportal
  • Eine Inhaltsangabe
  • Ein Factsheet mit Titel, Logline, Länge, Format, geplante Sprache, das Kernteam, Summe insgesamt und beantragte Summe
  • Anmerkung und Motivation von Produzent*in
  • Logline und Synopsis
  • Ein ausführliches Konzept zum geplanten Filmprojekt (Treatment und/oder Drehbuch, visueller Ansatz, Skizzen aus dem Storyboard/Moodboard bei Animation)
  • Anmerkung und Motivation von Regisseur*in
  • Anmerkung und Motivation von Ko-produzent*in
  • Angaben zur Teamzusammensetzung und zur Teamfindung
  • Biographien und Filmographien des Kernteams (Regie, Produktion, Kamera, Script)
  • Ein aussagekräftiger Kosten- und Finanzierungsplan
  • Ein Referenzfilm von Regisseur*in des Bewerberteams (vorzugsweise in der Kategorie der Einreichung), als Weblink, falls vorhanden, im Formular ausfüllen


Alle Angaben und Unterlagen müssen in englischer Sprache sein!

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Karin Schyle
Koordinatorin Filmförderpreis
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Der Preis 

Jedes Jahr vergibt die Robert Bosch Stiftung drei Filmpreise für internationale Zusammenarbeit zwischen deutschen und arabischen Nachwuchs- filmemacher*innen, um ein gemeinsames Filmprojekt zu realisieren.

Die Preise werden in den Kategorien kurze Animation, Kurzspielfilm und Dokumentarfilm (Kurz-oder Langfilm) in Höhe von 60.000 Euro verliehen. 

Das Preisgeld geht in zwei Raten ex-aequo an den deutschen und arabischen Produzenten. Es kann zur Gesamtfinanzierung des geplanten Filmprojektes dienen.

Weitere Mittel zur Finanzierung sind nicht zwingend. Eine zusätzliche Förderung aus dem Partnerland würde den Gedanken der Koproduktion unterstützen.

Es gilt zu beachten, dass die Robert Bosch Stiftung die nicht-kommerziellen Rechte am Film erhält.

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Karin Schyle
Koordinatorin Filmförderpreis
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Jahresplan des Filmpreises


Projektbörse Amman / 20. bis 25. April, 2018
Arab Animation Forum in Stuttgart / 26. bis 30. April, 2018

Aufruf für den Filmpreis 2019: Anfang 2018
Einsendeschluss für Einreichungen zum Filmpreis 2019: 31. Juli 2018

Nominierung der bis zu zehn teilnehmenden Teams: August 27, 2018
Bekanntgabe: Ende August, 2018

Project Lab in Kairo & Dahschur, Ägypten vom 17. bis 24. Oktober, 2018
Pitch Forum und Jury Pitch in Berlin vom 13. bis 17. Januar, 2019
Preisverleihung während Berlinale Talents vom 08. bis 11. Februar, 2019
 



Nach der Projektbörse Amman und dem Arab Animation Forum in Stuttgart öffnet im Mai die Ausschreibung für die nächste Runde des Filmpreises. Deutsch-arabische Filmteams, die sich während der Projektbörsen getroffen oder sich anderswo gefunden haben, können gemeinsam eine Bewerbung vorbereiten und bis Ende Juli einreichen. 

Nach der Nominierung werden Vertreter der Teams zu zwei vorbereitenden Workshops eingeladen: das Project Lab in Kairo und Dahschur in Ägypten und das Pitch Forum in Berlin. Abschließend beim Pitch Forum findet die Präsentation vor einer unabhängigen Jury statt.

Die drei Gewinnerprojekte verkündet die internationale Jury des Filmpreises während der feierlichen Preisverleihung im Rahmen von Berlinale Talents und vergibt die drei Preise in Höhe von 60.000 Euro.

Mit der Umsetzung der Koproduktion kann zeitnah begonnen werden. 

Die ausgezeichneten Filme werden im darauffolgenden Jahr im Rahmen der Akitvitäten des Filmpreises während Berlinale Talents als work in progress präsentiert. 

Bis zu drei Mitglieder jedes Gewinnerteams erhalten die Möglichkeit, im darauffolgenden Jahr als Gäste zu Berlinale Talents eingeladen zu werden.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Karin Schyle
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