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Neuer Aufruf für den Filmförderpreis 2018: Bewerbung bis zum 30.06.2017!

Warum ein Filmförderpreis für internationale Zusammenarbeit?

Der Filmförderpreis der Robert Bosch Stiftung für internationale Zusammenarbeit ist ein Wettbewerbs- und einjähriges Trainingsprogramm für junge Nachwuchstalente aus der Arabischen Welt und Deutschland, das in maßgeschneiderten Werkstätten erste Erfahrungen mit internationalen Koproduktionen vermittelt, die Projektentwicklung unterstützt sowie den Austausch zwischen den Kulturen fördert. 

Zusätzlich öffnet der Filmförderpreis der Robert Bosch Stiftung Türen zu internationalen Filmmärkten und Plattformen, welche die Filmemacher/innen nutzen können, um ihr Netzwerk in der Filmindustrie aufzubauen und zu erweitern. 

Bei der Herstellung des Filmes soll sowohl in Deutschland als auch im Partnerland produziert werden. Eigene Arbeitsvorgänge, Methoden und Strukturen können reflektiert werden. Kontakte mit anderen Filmschaffenden, die nicht aus dem bekannten Umfeld kommen, erweitern das eigene Blickfeld und helfen Fragestellungen und Lösungsansätze aus neuer Perspektive zu sehen.

Bewerbungsformular

Kontakt

Karin Schyle
Film Prize Coordinator
Telefon/Mobil +49 176 60010787
Wer kann sich bewerben?

Eine Bewerbung für den Filmförderpreis ist nur als deutsch-arabisches Team möglich, die ein gemeinsames Filmprojekt realisieren möchten.

Zur Teilnahme zugelassen sind deutsche und arabische Filmemacher/innen, die am Anfang ihrer Karriere stehen, sowie Studenten/innen (im Hauptstudium) an Film- und Medienhochschulen. Arabische Filmemacher/innen müssen in einem der Mitgliedstaaten der Arabischen Liga leben.

In den Teams müssen folgende Fachrichtungen vertreten sein:
  • Regie
  • Produktion
  • Koproduktion
  • Kamera (nicht bei computeranimierten Filmen)
  • Drehbuch

Das Verhältnis zwischen arabischen und deutschen Teammitgliedern sollte im Kernteam ausgeglichen sein. Zusätzliche Positionen, wie Schnitt, Musik etc. sind möglich.​ Mindestens zwei Mitglieder sollten aus einem der Partnerländer stammen.

Berechtigt zur Einreichung ist der/die deutsche Produzent/in des Projektes, das gefördert werden soll. Der Firmensitz muss in Deutschland sein. 

Kommunikationssprache ist Englisch. Die Nachwuchsfilmemacher müssen in der Lage sein, sich in englischer Sprache zu verständigen. Die Einreichung der Bewerbung erfolgt auf Englisch!

Bewerbungsformular

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Karin Schyle
Film Prize Coordinator
Telefon/Mobil +49 176 60010787
Was muss eingereicht werden?
 
  • Das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular über das Online-Bewerberportal
  • Eine Inhaltsangabe
  • Ein Factsheet mit Titel, Logline, Länge, Format, geplante Sprache, das Kernteam, Summe insgesamt und beantragte Summe
  • Anmerkung und Motivation des/der Produzenten/in
  • Logline und Synopsis
  • Ein ausführliches Konzept zum geplanten Filmprojekt (Treatment und/oder Drehbuch, visueller Ansatz, Skizzen aus dem Storyboard/Moodboard bei Animation)
  • Anmerkung und Motivation des/der Regisseurs/in
  • Anmerkung und Motivation des/der Ko-produzenten/in
  • Angaben zur Teamzusammensetzung und zur Teamfindung
  • Biographien und Filmographien des Kernteams (Regie, Produktion, Kamera, Script)
  • Ein aussagekräftiger Kosten- und Finanzierungsplan
  • Ein Referenzfilm des/der Regisseurs/in des Bewerberteams (vorzugsweise in der Kategorie der Einreichung), als Weblink, falls vorhanden, im Formular ausfüllen


Alle Angaben und Unterlagen müssen in englischer Sprache sein!

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Karin Schyle
Film Prize Coordinator
Telefon/Mobil +49 176 60010787
Die Förderung

Mit der Förderung der Robert Bosch Stiftung von bis zu max. 60.000 Euro pro Gewinnerfilm können folgende Kosten bestritten werden:
 
  • Verpflegungs- und Unterkunftskosten an den Drehorten für die Dauer der Förderung
  • Reisekosten
  • Direkte Produktionskosten (z. B. Schnitt, Kopien, Miete von technischem Equipment), nicht jedoch Filmmaterial und Ankauf von technischer Filmausstattung (Ausnahmen sind Festplatten)
  • Honorare für eingekaufte Leistungen wie DOP, Schauspieler, Techniker, Musik, nicht jedoch für Regie, Produzent oder Ko-Produzent (diese Leistungen müssen im Budget als Rückstellung aufgelistet oder über dritte Fördermittel gedeckt sein)


Die Förderung geht an das Team und kann zur Gesamtfinanzierung des geplanten Filmprojektes dienen. Weitere Mittel zur Finanzierung außer der Rückstellungsleistung sind nicht zwingend. Eine zusätzliche Förderung aus dem Partnerland würde den Gedanken der Koproduktion unterstützen.

Es gilt zu beachten, dass die Robert Bosch Stiftung der größte Einzelförderer sein will, um die nicht-kommerziellen Rechte am Film zu bewahren.

Filmförderpreisgewinner erhalten von der Stiftung eine Bewilligung mit den darin angeführten Bedingungen. Für die Robert Bosch Stiftung gilt der deutsche Produzent als Bewilligungsempfänger. Er ist für die sachgerechte Verwendung der Mittel gegenüber der Robert Bosch Stiftung verantwortlich.

Auf Wunsch übernimmt die Robert Bosch Stiftung darüber hinaus folgende Leistungen:

  • Beratende Betreuung der Produktion
  • Herstellung von Kontakten zu Film- und Medienschaffenden
  • Bewerbung der Produktion

 

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Karin Schyle
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Abrechnung und Nachweis

Nach Abschluss der Förderung erbringt das geförderte Koproduktionsteam folgende Leistungen und Nachweise:
 
  • den fertiggestellten Film
  • Vollständige Abrechnung der getätigten Ausgaben (entsprechend den im Bewilligungsschreiben angeführten Bewilligungsbedingungen der Robert Bosch Stiftung)

Die Verwertungsrechte der geförderten Filme liegen beim Produzenten. Die Robert Bosch Stiftung erhält das Recht zur gemeinnützigen Verwendung der geförderten Filme innerhalb ihrer eigenen nicht-kommerziellen Tätigkeitsfelder.

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Karin Schyle
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Ablauf des Auswahlverfahrens und der Realisierung der Filme

Die Ausschreibung für den Filmförderpreis der Robert Bosch Stiftung für internationale Zusammenarbeit für Projekteinreichungen deutsch-arabischer Filmteams öffnet jedes Jahr im Mai und endet im darauffolgenden Juli. 

Das Auswahlverfahren und die Realisierung der Filme verläuft in mehreren Stufen.

Stufe 1
Auswahl und Sichtung ausschließlich anhand formaler Kriterien.

Stufe 2
Eine Auswahlkommission nominiert aus allen Einreichungen 10 Teams mit ihren Projekten. ​Die Nominierung bedeutet nicht, daß das Bewerberteam eine Förderung erhält.

Ausgewählte Vertreter aus jedem nominierten Team werden zu vorbereitenden Workshops im Herbst/Winter eingeladen: 
 
  • Projektentwicklung in Bremerhaven/Norddeutschland im September
  • Produzententreff in Dhashur/Ägypten im Oktober
  • Pitch Forum in Berlin im Januar


Stufe 3
Im Anschluss an das Pitchingtraining präsentieren die Teams ihre Projekte vor einer unabhängigen Fachjury, die drei Projekte für die Förderung auswählt.

Stufe 4
Die Teams werden im Februar nach Berlin eingeladen und erhalten eine Akkreditierung für die Berlinale. Die Bekanntgabe der Filmförderpreisträger erfolgt bei der Preisverleihung im Rahmen von Berlinale Talents.

Stufe 5
Mit der Umsetzung der Koproduktion kann zeitnah begonnen werden. Die deutschen Produzenten erhalten eine Informationsschulung in der Robert Bosch Stiftung zur gemeinnützigen Verwendung der Stiftungsmittel. 

Stufe 6
Bei einem Zwischenevaluierungstreffen der Teams im darauffolgenden Herbst/Winter wird der Stand der Arbeit der Jury vorgestellt und von dieser beratend diskutiert.

Stufe 7
Die geförderten Filme werden im darauffolgenden Jahr bei der Preisverleihung als work in progress präsentiert. 

Bis zu zwei Mitglieder jedes geförderten Teams erhalten die Möglichkeit, als Gäste bei Berlinale Talents teilzunehmen.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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