Sarajewo Talent Campus 2010
Bilder vom Talent Campus
Workshop mit Schauspieler Morgan Freeman auf dem Talent Campus
Workshop mit Schauspieler Morgan Freeman auf dem Talent Campus
Workshop mit Schauspieler Morgan Freeman auf dem Talent Campus
Workshop mit Schauspieler Morgan Freeman auf dem Talent Campus
Workshop mit Schauspieler Morgan Freeman auf dem Talent Campus
Workshop mit Schauspieler Morgan Freeman auf dem Talent Campus
Sarajewo, Juli 2010 - Vor dem Nationaltheater in Sarajewo leuchten grelle Scheinwerfer. In eleganten Roben und dunklen Anzügen schreiten Stars und Sternchen über den Roten Teppich, am Rande stehen kreischende Fans, Autogrammjäger und laut rufende Fotografen. Das bosnische Fernsehen überträgt live. Es ist Filmfestival in Sarajewo, Glamour und ein Hauch von Weltstadt ziehen ein in die politisch und wirtschaftlich gebeutelte Hauptstadt Bosnien-Herzegowinas.
Auf den benachbarten „Festival-Terraces“ diskutieren Filmemacher aus aller Welt unter weißen Zeltdächern über Gesehenes und Selbstproduziertes. Weltstars wie Morgan Freeman, Berlinale-Sieger wie Jasmila Zbanic und Semih Kaplanoglu steigen aus schwarzen Limousinen, und verschwinden nach kurzen Interviews und Fotoshootings wieder hinter den getönten Scheiben.
Nachwuchsschmiede für Filmemacher aus Südosteuropa
Nur einen Straßenzug entfernt vom grellen Blitzlichtgewitter befindet sich in einem unauffälligen grauen Häuserblock die Akademie für Darstellende Künste, in dessen Kellertheater der Talent Campus des Festivals eingerichtet wurde. Der Campus ist die zentrale Nachwuchsschmiede für Filmemacher aus Südosteuropa und eines der wichtigsten Ausbildungsprogramme für 65 junge Produzenten, Regisseure, Drehbuchautoren und Schauspieler aus der Region. In Workshops, die von internationalen Experten geleitet werden, erweitern sie hier ihr Wissen zu Drehbuchentwicklung, Projektpräsentationen und Modellen der Koproduktion.
Workshop mit Morgan Freeman
Ein Höhepunkt des diesjährigen Talent Campus war ein Workshop von Morgan Freeman, in dem er seinen Karriereweg skizzierte und seine Arbeit mit Regisseuren wie Clint Eastwood und David Fincher analysierte. Seit drei Jahren fördert die Robert Bosch Stiftung den Talent Campus und gestaltet ihn auch inhaltlich maßgeblich mit. Ein wichtiges Element der Förderung ist dabei die Einladung der Stiftung an zehn junge deutsche Produzenten, als Experten und Gäste am Campus teilzunehmen. In „Speed Datings“ und „One-to-One-Meetings“ präsentieren Filmemacher aus der Region den deutschen Produzenten ihre Projektideen und erhalten ein professionelles internationales Feedback auf ihre Arbeit.
Ziel dieses Austausches ist es, junge deutsche und osteuropäische Filmemacher an die Filmregion des anderen heranzuführen und sich gegenseitig mit Arbeitsbedingungen sowie neuen Inhalten vertraut zu machen. Für viele der deutschen Produzenten ist es die erste Begegnung mit diesem Teil Europas überhaupt. Eine nicht unerhebliche Motivation für diesen Austausch ist für viele Teilnehmer das Zusammenfinden als Projektteams, um sich für den Koproduktionspreis der Robert Bosch Stiftung bewerben zu können.
(Frank W. Albers)
Auf den benachbarten „Festival-Terraces“ diskutieren Filmemacher aus aller Welt unter weißen Zeltdächern über Gesehenes und Selbstproduziertes. Weltstars wie Morgan Freeman, Berlinale-Sieger wie Jasmila Zbanic und Semih Kaplanoglu steigen aus schwarzen Limousinen, und verschwinden nach kurzen Interviews und Fotoshootings wieder hinter den getönten Scheiben.
Nachwuchsschmiede für Filmemacher aus Südosteuropa
Nur einen Straßenzug entfernt vom grellen Blitzlichtgewitter befindet sich in einem unauffälligen grauen Häuserblock die Akademie für Darstellende Künste, in dessen Kellertheater der Talent Campus des Festivals eingerichtet wurde. Der Campus ist die zentrale Nachwuchsschmiede für Filmemacher aus Südosteuropa und eines der wichtigsten Ausbildungsprogramme für 65 junge Produzenten, Regisseure, Drehbuchautoren und Schauspieler aus der Region. In Workshops, die von internationalen Experten geleitet werden, erweitern sie hier ihr Wissen zu Drehbuchentwicklung, Projektpräsentationen und Modellen der Koproduktion.
Workshop mit Morgan Freeman
Ein Höhepunkt des diesjährigen Talent Campus war ein Workshop von Morgan Freeman, in dem er seinen Karriereweg skizzierte und seine Arbeit mit Regisseuren wie Clint Eastwood und David Fincher analysierte. Seit drei Jahren fördert die Robert Bosch Stiftung den Talent Campus und gestaltet ihn auch inhaltlich maßgeblich mit. Ein wichtiges Element der Förderung ist dabei die Einladung der Stiftung an zehn junge deutsche Produzenten, als Experten und Gäste am Campus teilzunehmen. In „Speed Datings“ und „One-to-One-Meetings“ präsentieren Filmemacher aus der Region den deutschen Produzenten ihre Projektideen und erhalten ein professionelles internationales Feedback auf ihre Arbeit.
Ziel dieses Austausches ist es, junge deutsche und osteuropäische Filmemacher an die Filmregion des anderen heranzuführen und sich gegenseitig mit Arbeitsbedingungen sowie neuen Inhalten vertraut zu machen. Für viele der deutschen Produzenten ist es die erste Begegnung mit diesem Teil Europas überhaupt. Eine nicht unerhebliche Motivation für diesen Austausch ist für viele Teilnehmer das Zusammenfinden als Projektteams, um sich für den Koproduktionspreis der Robert Bosch Stiftung bewerben zu können.
(Frank W. Albers)