Filmförderpreise für drei Koproduktionsteams aus Deutschland und Serbien, Polen und Mazedonien
Stuttgart/Wiesbaden, 28. April 2009 – Der Filmförderpreis für Koproduktionen von Nachwuchsfilmemachern aus Deutschland und Osteuropa der Robert Bosch Stiftung geht in diesem Jahr an den Kurzspielfilm „Far from home“ aus Deutschland und Serbien, den Dokumentarfilm „The exciting journey of the armchair“ aus Deutschland und Polen sowie die Animation „Alerik“ aus Deutschland und Mazedonien. Der Preis für herausragende Filmkonzepte ist mit insgesamt bis zu 210.000 Euro dotiert und wird am Abend beim goEast Festival in Wiesbaden verliehen. Die Produktionsvorhaben werden in Deutschland und im Partnerland realisiert; der Fernsehsender ARTE - Partner des Filmförderpreises - wird einen der drei Filme ausstrahlen.
Der Filmförderpreis der Robert Bosch Stiftung ermöglicht es jungen Filmemachern der Fachrichtungen Produktion, Regie, Kamera und Drehbuch im jeweils anderen Land neue Arbeitsweisen und Stile kennenzulernen. Partner der Stiftung sind neben ARTE und das goEast Festival in Wiesbaden. Dort hatten 15 ausgewählte Filmteams nun die Möglichkeit, sich einer unabhängigen Fachjury zu präsentieren.
Bewerben können sich ab sofort wieder Koproduktionsteams, die aus Nachwuchsfilmemachern aus einem Land Osteuropas und Deutschland bestehen. Eine Bewerbung ist nur als Team möglich. Der Film soll sowohl in Deutschland als auch im Partnerland produziert werden. Im Vordergrund steht dabei der Austausch zwischen den Kulturen.
Die Gewinner 2009:
Stuttgart/Wiesbaden, 28. April 2009 – Der Filmförderpreis für Koproduktionen von Nachwuchsfilmemachern aus Deutschland und Osteuropa der Robert Bosch Stiftung geht in diesem Jahr an den Kurzspielfilm „Far from home“ aus Deutschland und Serbien, den Dokumentarfilm „The exciting journey of the armchair“ aus Deutschland und Polen sowie die Animation „Alerik“ aus Deutschland und Mazedonien. Der Preis für herausragende Filmkonzepte ist mit insgesamt bis zu 210.000 Euro dotiert und wird am Abend beim goEast Festival in Wiesbaden verliehen. Die Produktionsvorhaben werden in Deutschland und im Partnerland realisiert; der Fernsehsender ARTE - Partner des Filmförderpreises - wird einen der drei Filme ausstrahlen.
Der Filmförderpreis der Robert Bosch Stiftung ermöglicht es jungen Filmemachern der Fachrichtungen Produktion, Regie, Kamera und Drehbuch im jeweils anderen Land neue Arbeitsweisen und Stile kennenzulernen. Partner der Stiftung sind neben ARTE und das goEast Festival in Wiesbaden. Dort hatten 15 ausgewählte Filmteams nun die Möglichkeit, sich einer unabhängigen Fachjury zu präsentieren.
Bewerben können sich ab sofort wieder Koproduktionsteams, die aus Nachwuchsfilmemachern aus einem Land Osteuropas und Deutschland bestehen. Eine Bewerbung ist nur als Team möglich. Der Film soll sowohl in Deutschland als auch im Partnerland produziert werden. Im Vordergrund steht dabei der Austausch zwischen den Kulturen.
Die Gewinner 2009:
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Kurzspielfilm: „Far from home“ (deutsch-serbische Produktion)
Produktion: Felix Wernitz, Regie: Nenad Mikalčki
Zwei Jugendliche werden aus Deutschland in das Kosovo abgeschoben. Sie fliehen auf der Reise in diese nicht mehr gefühlte Heimat, deren Sprache sie nicht sprechen. Der serbische Regisseur und sein deutscher Produzent entwickeln gemeinsam die beeindruckende Geschichte zweier Ashkali-Roma auf ihrem Weg nach Donauschwaben. -
Dokumentarfilm: „The exciting journey of the armchair“ (deutsch-polnische Produktion)
Produktion: Alicja Schatton, Regie: Katja Schupp
Zwischen vielen europäischen Nachbarn bestehen immer noch erhebliche Vorurteile. Das Dokumentarfilmprojekt greift am Beispiel eines Schaukelstuhls, der vom deutschen Sperrmüll seinen Weg nach Polen findet, einige dieser Stereotypen auf und hinterfragt sie. -
Animation: „Alerik“ (deutsch-mazedonische Produktion)
Produktion: Labina Mitevska und Katrin Hohendahl, Regie: Vuk Mitevski
Die schwer darstellbaren Gefühle eines jungen Menschen angesichts der Schrecken eines möglichen Krieges, der sinnbildlich für das Schicksal einer ganzen Generation steht, sollen mit Hilfe einer ambitionierten, künstlerisch eigenwilligen Bilderwelt umgesetzt werden.
Kontakt
Michael Herm
Telefon +49(0)711 / 460 84-29
Telefax +49(0)711 / 460 84-96
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