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Jury

Experten aus der internationalen Film- und Festivalbranche bildeten die Auswahlkommission und unabhängige Fachjury für den Filmförderpreis Deutschland/Osteuropa. Sie nominierte aus allen Bewerbungen die 15 besten Teams mit ihren eingereichten Projekten, die anschließend während des goEast-Filmfestivals ihre Projekte vor der Jury pitchten. Bei der Preisverleihung verkündete die Jury die Gewinner.
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Magisterabschluss in Germanistik, Komparatistik und Publizistik. Von 1992-2000 Redakteurin beim ZDF in der Redaktion Das kleine Fernsehspiel für ARTE, den neu entstandenen binationalen Sender. Zuständig für Themenabende, Spiel-und Dokumentarfilme und die Filmauswahl für KurzSchluss, das Kurzfilmmagazin auf ARTE. Leiterin der Dokumentarfilmkurse der Television Business School von 2000 – 2004. Seit 2000 Redakteurin in der Redaktion Fernsehfilm von ZDF/ARTE, zuständig für den Sendeplatz “Spätvorstellung”(kreative Dokumentarfilme), dokumentarische und fiktionale Serien und Fernsehfilme.
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Stefan Kitanov
Produzent und Festivaldirektor: Gründer des Sofia International Film Festivals im Jahr 1997. Produzierte unter anderem den Oskar nominierten DIE WELT IST GROSS UND ERLÖSUNG LAUERT AN JEDER ECKE von Stephan Komandarev und dessen goEast Gewinner BREAD OVER THE FENCE, WHICH WAY TODAY von Rangel Valchanov, GUCHA - DISTANT TRUMPET von Dusan Milic und den Berlinale Forum Eröffnungsfilm 2006 LOST AND FOUND, der national sowie international grosse Anerkennung fand. Mitglied der European Film Academy und Jurymitglied u.a. in Cannes, Venedig (zweimalig), Karlovy Vary, Moscow, Wiesbaden, Frankfurt, Wologda und Motovun. Er ist Mitglied der international annerkannten The Festival Band.

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Matthijs Wouter Knol
Studierte Neuere Geschichte an der Universität Leiden und dem Königlichen Niederländischen Institut in Rom. Bis 2001 war er als freiberuflicher Journalist tätig, danach arbeitete er für Pieter van Huystee Film, einer renommierten und international ausgezeichneten Produktionsfirma in Amsterdam – seit 2004 als Head of Development. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit lag dabei auf der Entwicklung, Finanzierung und internationaler Ko-Produktion von Dokumentarfilmen. Außerdem war er Ko-Produzent der DVD-Edition von Johan van der Keukens digital überarbeitetem Gesamtwerk in Zusammenarbeit mit ARTE Vidéo, die mit dem Prix Cahiers du Cinéma 2006 ausgezeichnet wurde. Ab 2007 arbeitete Knol für das Internationale Dokumentarfilmfestival Amsterdam (IDFA), wo er den Ko-Produktionsmarkt mitverantwortete und das Nachwuchs-Trainingsprogramm IDFAcademy leitete. Als Produzent für die Foundation Arts&Ex (2001-2007) organisierte er zahlreiche Foto-Ausstellungen, Lesungen, Video-Installationen und Retrospektiven mit starkem Bezug zum Kino. Dabei arbeitete er mit dem Niederländischen Filmmuseum, dem Wexner Center for the Arts (Columbus, Ohio), dem MoMA, dem Stedelijk Museum (Amsterdam) und der Galerie Colette (Paris) zusammen. Im September 2008 wurde er zum Programmleiter des Berlinale Talent Campus der Internationalen Filmfestspiele Berlin ernannt.
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Christine Kopf
Studierte Filmwissenschaft, Germanistik und Kulturanthropologie in Erlangen und Marburg. Festivalleiterin des goEast - Festivals des mittel- und osteuropäischen Films (2004-Oktober 2008) und des Fernseh-Krimi Festivals mit Barbara Dierksen von 2009-2012. Für die Filmvilla Nürnberg, das ZKM Karlsruhe, Kulturamt Wiesbaden, Deutsche Filmmuseum Frankfurt und das Deutsche Filminstitut - DIF (darunter"And the Oscar goes to..." eine Ausstellung mit der Academy of Motion Picture, Arts and Sciences, L.A.). erarbeitete sie Konzepte, Ausstellungen und Filmreihen. Diverse Jurytätigkeiten, Vorträge und wissenschaftliche Veröffentlichungen sowie Artikel in Filmzeitschriften.  Als freie Kulturmanagerin und Autorin tätig, zur Zeit für die Offenbach Hochschule für Gestaltung an der Bienniale des bewegten Bildes 2013, Frankfurt. Redakteurin der DVD-Edition und inhaltlich verantwortlich für das Programm der Veranstaltungen des Filmförderpreises der Robert Bosch Stiftung.

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Mait Laas 
Animationskünstler, Autor und Regisseur aus Estland.
1989-1994 studierte er Kunst an der Pädagogischen Universität Tallinn und machte 1993-1994 seinen Master im Aufbaustudium für visuelle Medien an der Akademie der bildenden Künste Wien. Darauf folgte ein Masterstudium in Bildender Kunst an der Pädagogischen Universität in Tallinn von 1994-2000. Seit 2003 realisiert Mait Laas Animationsfilme. Er hat zahlreiche internationale Preise für seine Animations- und Dokumentarfilme erhalten, darunter der Große Preis des Internationalen Kurzfilmfestivals Oberhausen für den Animationsfilm The Way to Nirvana (2000). Mait Laas hält Vorträge, führt durch Programme und organisiert Workshops zum Animationsfilm. Seine Malerei und Grafiken wurden in Ausstellungen präsentiert und er publizierte seine Texte in sechs Büchern von 1993 – 2002.
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Nikolaj Nikitin
War fünfzehn Jahre lang Herausgeber der Filmzeitschrift „Schnitt“ und Verleger von Filmbüchern. Auslandsdelegierter der Internationalen Filmfestspiele Berlin für Mittel- und Osteuropa. Mitglied der FIPRESCI und der Europäischen Filmakademie, Künstlerischer Leiter des Montageforums „Filmplus“ und des Episodenfilms LOST AND FOUND. Er kuratiert den Wettbewerb des Europäischen Filmfestivals in Palic (Serbien) und berät verschiedene europäische Filmfestivals. Unterrichtet Film im In- und Ausland, moderierte zahlreiche Filmveranstaltungen und sitzt bei goEast in der Auswahlkommission.
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Mirsad Purivatra
Ende der 1980er Jahre leitete Mirsad Purivatra als Direktor des Kunstzentrums Obala in Sarajewo zahlreiche Theaterproduktionen. Während des Krieges organisierte er mit dem Zentrum Ausstellungen von Künstlern aus Bosnien und Herzegowina und initiierte ein „Kriegskino“. 1995 gründete er mit dem Zentrum das Sarajewo Filmfestival, dessen Leiter er bis heute ist und das zu den einflußreichsten Festivals in Südosteuropa zählt. Er war Produzent des Films Circus Columbia von Danis Tanovic und koproduzierte Once Upon a Time in Anatolia von Nuri Bilge Ceylan. Er lehrt Produktion an der Akademie der Darstellenden Künste Sarajewo.

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Ada Solomon
Die aus Bukarest stammende Filmproduzentin Ada Solomon arbeitet seit 1993 als Produktionsleiterin und ausführende Produzentin, bevor sie 2004 ihre Produktionsfirma HiFilm Productions gründete. Mit HiFilm produzierte sie u.a. die Debütfilme von Radu Jude, Melissa de Raaf, Razvan Radulescu und Paul Negoescu. Mit ihrer neuen Firma Parada Film, die sie 2010 zusammen mit dem Regisseur Călin Peter Netzer gründete, produzierte sie dessen dritten Spielfilm POZIŢIA COPILULUI / CHILD‘S POSE, der auf der Berlinale 2013 den Goldenen Bären als Bester Film erhielt.